Erik Stohn
Für die Region!

Deutsche Post darf die Menschen auf dem Land nicht im Stich lassen.

SPD-Landesvorstand unterstützt Gewerkschaften im Kampf gegen Vorhaben der Deutschen Post, Briefe nur noch alle paar Tage zuzustellen. Dazu erklärt SPD-Generalsekretärin Klara Geywitz: „Ob in der Stadt oder auf dem Land: Niemand darf von der Postzustellung abgeschnitten werden.“

„Die Deutsche Post hat kürzlich testweise Haushalte in ländlichen Regionen nicht mehr werktäglich mit Post beliefert. Mit dem Pilotversuch bereitet die Deutsche Post offensichtlich den Weg, mittelfristig die Briefzustellung auf dem Land erheblich einzuschränken.

Das ist für die Brandenburger SPD inakzeptabel. Wir unterstützen die Gewerkschaften in ihren Protesten gegen die Überlegungen der Deutschen Post. Gerade für die ländlichen Räume ist die regelmäßige Postzustellung sehr wichtig. Dass die Post auch in kleineren Orten und Dörfern nicht bloß ein- bis zweimal die Woche kommt, ist mit Lebensqualität und dem staatlichen Auftrag verbunden, für ‚gleichwertige Lebensverhältnisse‘ zu sorgen. Zudem stellen Einschränkungen bei der Postzustellung für Unternehmen oder Handwerksbetriebe erhebliche Standortnachteile dar. Niemand darf von der Postzustellung abgeschnitten werden.“

Der Beschluss des SPD-Landesvorstandes ist Bestandteil des Antrages „Unser Land zusammenhalten“. Er wird auf dem Landesparteitag am 18.11.2017 beraten.