100-Prozent-Förderung für Löschwasserbrunnen und Herdenschutz – Erik Stohn (SPD): „Wichtiges Signal für den ländlichen Raum“

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Jüterbog. Der Schutz von Wäldern und Weidetieren wird in Brandenburg kräftig unterstützt. So einigte sich die SPD-geführte Landesregierung darauf, den Bau von Löschwasserbrunnen in Privat- und Kommunalwäldern auch künftig zu 100 Prozent zu fördern. Hinzu kommt, dass nun auch Maßnahmen, die Weidetierhalter zum Herdenschutz gegen Wölfe ergreifen, eine vollständige Förderung des Landes erhalten.

„Damit wurde eine gute Entscheidung für den Brandschutz in unseren Wäldern und für die Akzeptanz des Wolfes im Land Brandenburg getroffen“, ist sich die zuständige Umwelt- und Forstministerin Hanka Mittelstädt (SPD) sicher, die die Förderprogramme in Verhandlungen mit dem Finanzministerium durchgesetzt hatte.

Der SPD-Landtagsabgeordnete Erik Stohn begrüßt die Einigung ausdrücklich: „Das ist ein wichtiges Signal für den ländlichen Raum – und ganz besonders für die Region um Jüterbog, die in den vergangenen Jahren immer wieder von schweren Waldbränden betroffen war.“ Er betont: „Mehr Löschwasserbrunnen bedeuten schnellere Einsatzmöglichkeiten für die Feuerwehren und damit mehr Sicherheit für Mensch, Tier und Natur.“

Zugleich sieht Stohn die Entscheidung als klare Unterstützung für Weidetierhalter, die große Anstrengungen im Herdenschutz leisten: „Es darf nicht sein, dass die Betroffenen mit den Kosten für Schutzmaßnahmen alleingelassen werden.“ Mit der vollen Förderung setze das Land ein klares Zeichen: „Wir stehen an der Seite unserer Landwirtinnen und Landwirte.“