Erik Stohn (SPD/MdL) macht auf Stiftung aufmerksam – Sie hilft bei drohendem Wohnungsverlust und anderen Krisen
Luckenwalde/Jüterbog. „Wir erleben täglich, wie belastend Wohnungsverlust oder schon die Angst davor für Familien ist”, sagt Angela Schweers, Vorstandsvorsitzende des Awo-Bezirksverbands Potsdam. Umso wichtiger sei es, so der Landtagsabgeordnete Erik Stohn (SPD), auf diese Entwicklung aufmerksam zu machen und gemeinsam Hilfe zu ermöglichen.“
“Das Thema Obdachlosigkeit gewinnt zunehmend an Bedeutung”, weiß Erik Stohn. Denn: “Wohnraum, insbesondere bezahlbarer Wohnraum, wird immer knapper.”
So verzeichne die Stiftung „Hilfe für Familien in Not – Stiftung des Landes Brandenburg“ seit geraumer Zeit einen Anstieg von Anträgen zur Übernahme von Miet- und Energieschulden. Denn steigende Mieten, höhere Energiepreise und wachsende Lebenshaltungskosten bringen laut der Stiftung immer mehr Haushalte an ihre finanziellen Grenzen. Für manche Familien sind finanzielle Engpässe mit Folgen wie Wohnungskündigungen oder Energiesperren verbunden. Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum verschärfe die Situation zusätzlich und erhöhe das Risiko der Wohnungslosigkeit. Im schlimmsten Fall könne auch Obdachlosigkeit drohen, auch für Familien mit Kindern.
Deshalb ruft Erik Stohn für Spenden zugunsten der Stiftung “Familien in Not” auf. “Diese ermöglichen es der Stiftung, betroffene Familien gezielt zu unterstützen, beispielsweise durch Übernahme von Mietschulden, die Sicherung der Energieversorgung oder die Beseitigung anderer finanzieller Notlagen”, so Erik Stohn.
„Mit dieser Unterstützung können wir Krisen frühzeitig abfedern und Wohnungsverlust verhindern“, betont Antje Klingebiel, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Stiftung.
Die Stiftung „Hilfe für Familien in Not“ wurde 1992 auf Initiative der damaligen Brandenburger Sozialministerin Regine Hildebrandt (SPD) gegründet. Das Grundstockvermögen beläuft sich auf 4,6 Millionen Euro. Ziel der Stiftung ist es, eine kurzfristig entstandene finanzielle Schieflage von Familien zu überbrücken, um zum Beispiel Energieabschaltungen oder Wohnungslosigkeit zu verhindern, aber auch Kinderbekleidung zu kaufen, therapeutische Maßnahmen zu ermöglichen oder eine Ausbildung zu unterstützen. Wichtige Partner sind unter anderen die Schwangeren- und Familienberatungsstellen, über die bedürftige Familien ihre Anträge stellen.
Spenden können Sie richten an:
Stiftung „Hilfe für Familien in Not“
Commerzbank Potsdam
IBAN: DE56 1604 0000 0109 9555 02
oder:
Mittelbrandenburgische Sparkasse Potsdam
IBAN: DE15 1605 0000 1000 7688 79