Stohn verurteilt den Steinwurf gegen eine Asylunterkunft

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Zur Sachbeschädigung an einer Asylunterkunft in Jüterbog erklärt der hiesige Landtagsabgeordnete und SPD-Kreisvorsitzende Erik Stohn: „Offensichtlich nahmen der oder die Täter billigend in Kauf, durch den Steinwurf Verletzungen bei den Bewohnern herbeizuführen. Ich verurteile diese feige Tat! Hoffentlich führen die Ermittlungen der Polizei schon bald zu weiteren Erkenntnissen.“ „Der Schreck sitzt bei den geflüchteten Jugendlichen sicherlich tief“, so Stohn weiter. Seit Jahren macht sich der SPD-Politiker für eine Willkommenskultur im Land Brandenburg und insbesondere in Jüterbog, wo er auch Stadtverordneter ist, stark.

„Immer wieder ereignen sich derartige Vorfälle, die nur ein Ziel haben: Fremdenfeindlichkeit zur Schau stellen und Angst bei den Geflüchteten schüren. Ich rufe alle Jüterbogerinnen und Jüterboger auf, jegliche Form von Gewalt nicht zu tolerieren“, appellierte Stohn abschließend.

Die Fraktionen der Linken und der SPD in Jüterbog werden für die nächste Stadtverordnetenversammlung einen Antrag einbringen, der Leitsätze für die Integration und das friedliche Zusammenleben in unserer Stadt festschreibt.

Hintergrund: Ein bisher Unbekannter hat gegen 4 Uhr am Sonntagmorgen einen Stein gegen die Fensterscheibe einer Asylunterkunft für allein reisende Jugendliche in Jüterbog geworfen. Der Staatsschutz hat Ermittlungen aufgenommen.

Brandschutz in Jüterbog: Offene Fragen in der SPD Jüterbog

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Der Kreis Teltow-Fläming hat im Zuge der routinemäßigen Brandschau während der Sommerferien der Stadt Jüterbog ursprünglich eine Frist von einer Woche gesetzt, um Brandschutzmängel in der Linden-Grundschule zu beheben, andernfalls sollte die Schule vorerst geschlossen werden. Der Landkreis habe wohl nun eine Sondergenehmigung für den Schulbetrieb erteilt. Clemens Neumann, Jurist, von der SPD-Jüterbog wundert sich über diese extrem kurze Frist: „Eine solche Frist kann man eigentlich nur wählen, wenn eine akute Gefährdungslage vorliegt. Schließlich gefährdet sie sogar den Schulbetrieb. Gab und gibt es eine solche Gefahr also oder ist sie beseitigt? Warum ist sie nicht mehr akut? Sind die Kinder gefährdet oder nicht?“

Klar ist:

Die Schule kann nur betrieben werden, wenn jede Gefahr für die Kinder ausgeschlossen ist. Gleichzeitig muss eine Beschulung, auf die auch viele Eltern angewiesen sind, sichergestellt sein. Die Stadt, der Bürgermeister haben für beides die Verantwortung. Herr Raue als Hauptverwaltungsbeamter der Stadt muss die Fragen beantworten, warum es eine so kurze Frist gab, ob eine akute Gefahr besteht und wann und wie er die Mängel beseitigt.

Auch Landtagsabgeordneter Erik Stohn hat weitere Fragen: „Warum sind die Brandschutzmängel nicht von der Stadt erkannt worden? Besteht ein Zusammenhang mit dem fehlenden Stadtbrandmeister? Haben wir auch in anderen Gebäuden Mängel?“

Es ist Aufgabe des Bürgermeisters, seiner politischen Verantwortung für die Brandsicherheit in Jüterbog gerecht zu werden. Offen ist aber auch, wieso der Kreis erst eine sehr kurze Frist setzt, diese dann aber verlängert. Wenn es eine akute Gefahr gab, wie es die 1-Wochen-Frist nahelegt, wieso gibt es sie jetzt nicht mehr.

Smart Farming und Probefahrt mit dem Mähdrescher: Besuch beim Landmaschinenverkäufer Bartling

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Der heimische Abgeordneter Erik Stohn (SPD) nutzt die parlamentarische Sommerpause um sich vor Ort zu informieren. In dieser Woche stand ein Unternehmensbesuch bei der Firma Bartling an.Vom Rasenmäher bis zum Mähdrescher vertreibt die Firma Bartling Technik für die Landwirtschaft und betreibt auch eine Reparaturwerkstatt in Hohenseefeld. Das Familienunternehmen hat sich 1989 im Niederen Fläming angesiedelt und beschäftigt heute 20 Mitarbeiter und 4 Azubis. „Wir hätten in diesem Jahr sogar noch einen Azubi eingestellt, leider hat sich niemand passendes beworben, obwohl wir uns auch auf Ausbildungsmessen und an Schulen vorgestellt haben“, sagt Geschäftsführer Christian Bartling.

„Mehr kann man auch kaum machen, um Nachwuchs zu gewinnen“, bescheinigt der Abgeordnete Stohn, der selbst regelmäßig an Schulen für die rechtzeitige Berufsorientierung wirbt.

Als Mitglied des Agrarausschusses im Brandenburger Landtag interessierte Stohn aber vor allen Dingen das sogenannte Smart Farming. Smart Farming ist eine Weiterentwicklung des sogenannten Präzisionsfarming bei dem z.B. unter Nutzung von Satellitendaten die Ernte sehr genau erfolgen kann. Smart Farming nutzt mehr Informationen und verknüpft sie, sodass durch Berücksichtigung der Daten von Bodenstruktur, vorherigen Ernteergebnissen und Geodaten der Düngemitteleinsatz sehr genau, ressourcen- und umweltschonend erfolgen kann.

„Vor allem junge Landwirte sind sehr an diesen technischen Fortentwicklungen interessiert, allerdings erleben wir gerade eine Kaufzurückhaltung angesichts der geringen Erzeugerpreise für Milch und Getreide. Ich hoffe, das gibt sich im nächsten Jahr wieder“, meint Geschäftsführer Christian Bartling.

„Für das Smart Farming aber auch für die wirtschaftliche Arbeiten im ländlichen Raum ist das schnelle Internet sehr wichtig.  Ich werde mich dafür einsetzen, dass wir hier vorankommen.“, verspricht der Landtagsabgeordnete Stohn abschließend.