Wirtschaftsförderung schafft Arbeitsplätze

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Im Land Brandenburg und in der Region sind im vergangenen Jahr dank der Wirtschaftsförderung zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen oder gesichert worden. Nach der Bilanz für 2015 betreuten die zuständigen Stellen von Land und Kommunen zusammen 672 Unternehmensprojekte, durch die fast 3500 Jobs entstanden. „Auch in Teltow-Fläming zeigt die Wirtschaftsförderung Wirkung“, sagt der SPD-Landtagsabgeordnete Erik Stohn. So investierte die Firma LGC GmbH Luckenwalde auf Vermittlung des Amtes Wirtschaftsförderung und Investitionsmanagement im Biotechnologiepark Luckenwalde knapp 6,5 Millionen Euro. Ein neuer Unternehmensbereich wird hier angesiedelt und schafft so 100 neue Arbeitsplätze.

„Das zeigt, dass unsere Region für Investoren hoch attraktiv ist“, so Stohn. „Im Zusammenspiel von Land und Kommunen können die Wirtschaftsförderer den Unternehmen die Entscheidung für Ansiedlung oder Ausbau erleichtern und so zu einer anhaltend positiven Beschäftigungsentwicklung beitragen.“ Die Arbeitslosigkeit in Brandenburg ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesunken, die Wirtschaftsleistung gestiegen. „Eine solche Entwicklung kommt nicht von selbst und hängt auch nicht allein von der Gesamtkonjunktur ab; sie muss vor Ort  begleitet und verstärkt werden. Und das gelingt immer besser“, erklärt Stohn.

„Palliativmedizin in Teltow-Fläming – Wo stehen wir?“: SPD lud zur Bestandsaufnahme und Fachgespräch ein

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Unter dem Titel „Palliativmedizin in Teltow-Fläming – Wo stehen wir?“ lud der Kreisverband der SPD Teltow-Fläming am Abend des 27. Juni 2016 interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einem öffentlichen Fachgespräch in den Saal des Hauses „Goldene 33“ in Luckenwalde.

Moderiert durch die Landtagsabgeordnete Sylvia Lehmann, (Vorsitzende des Sozialausschusses im Brandenburger Landtag) diskutierten auf dem Podium und mit dem zahlreich erschienen Publikum Prof. Sieglinde Heppener, Vorsitzende des Seniorenrats Brandenburg, Dr. Ullrich Fleck (Vorsitzender des ambulanten Palliativ- und Hospizdienstes Luckenwalde e.V.), Harald-Albert Swik (Vorsitzender DRK Fläming-Spreewald e.V.) und Lutz Schäfer (DAK Regionalbüro Luckenwalde) zur aktuellen Situation der Palliativ- und Hospizversorgung in Teltow-Fläming. Anlass zur Freude gab es darüber, dass mit der Grundsteinlegung am 08. Juli 2016 in Luckenwalde der Bau eines Hospizes für die Region beginnt. Die gute Versorgung durch spezialisierte Pflegeteams wurde für den Raum Luckenwalde lobend hervorgehoben.

Es wurde in der Diskussion jedoch auch deutlich, dass sowohl bei der Versorgung mit Palliativ-Pflege-Teams als auch bei der Anzahl der Hospizplätze noch weiterer Bedarf besteht. Auch an einer ausreichenden Versorgung mit Palliativmedizinern im ländlichen Raum muss weiter gearbeitet werden. Daneben gab es Beratungsangebote für Betroffene durch das DRK, den Seniorenstift St. Josef Luckenwalde und den Ambulanten Palliativ- und Hospizdienstes Luckenwalde e.V.

Resümierend erklärt Erik Stohn, MdL, Vorsitzender des Kreisverbandes der SPD Teltow-Fläming:

„Unser Ziel ist es, die Lebensqualität der Menschen, die dem nahen Tod entgegensehen zu verbessern. Wir wollen, dass sie weiter in ihrer vertrauten Umgebung, jedenfalls aber begleitet von fachkundigen Helfern und ihren persönlichen Bezugspersonen, vom Leben Abschied nehmen und in Würde und möglichst unbelastet sterben können. In Luckenwalde gibt es einen von neun Palliativstützpunkten im Land Brandenburg. Damit sind wir Vorreiter, das kann uns aber noch nicht zufrieden stellen. Für weitere Verbesserungen der Versorgungssituation werden wir uns einsetzen.“

SPD TF unterstützt Streik bei Klenk

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Die SPD Teltow-Fläming zeigt sich solidarisch mit den Streikenden des Sägewerks der Klenk Holz AG in Baruth/Mark. Die IG Metall ist seit dieser Woche mit den Beschäftigten im Streik, um eine Tarifbindung herbeizuführen. Im Ergebnis sollen die Beschäftigen den gleichen Lohn erhalten wie Unternehmen der gleichen Branche, die ebenfalls im Holzkompetenzzentrum Baruth nur ein paar 100 Meter weiter tätig. Bereits gestern gab es Gespräche zwischen Klenk-Beschäftigten und Mitgliedern der SPD-Fraktion im Brandenburger Landtag.

Der SPD-Unterbezirksvorsitzende in Teltow-Fläming, Erik Stohn, sagt bezugnehmend auf die Ereignisse der letzten Tage: „Die Forderung nach einem Tarifvertrag ist nichts unanständiges, sondern sollte Normalität sein. Ein Tarifvertrag bedeutet nicht nur mehr Lohn, sondern auch mehr Sicherheit für die Beschäftigten. Wir wollen den Beschäftigten unsere Solidarität und Unterstützung ausdrücken!“

Zusammen mit dem Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion, Mike Bischoff, unterstützten die örtlichen SPD-Landtagsabgeordneten Helmut Barthel und Erik Stohn die Streikenden am Freitag vor Ort.