Landtagsabgeordneter Erik Stohn liest in Kitas und Schulen

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Einmal jährlich findet der bundesweite Vorlesetag statt, an denen Erwachsene in Einrichtungen mit Kindern und Jugendlichen fahren und ihnen Geschichten vorlesen. Auch in diesem Jahr nutzte Landtagsabgeordneter Erik Stohn die Möglichkeit, um in Kindertagesstätten und Schulen seiner Region spannende Geschichten vorzustellen. „Die Resonanz war großartig und die Begegnungen mit den Kindern sowie deren Lehrer und Erzieher toll.“ Dieses Jahr fiel der Vorlesetag auf Freitag, den 20.11.2015, ein Plenartag für den Landtagsabgeordneten. Für Erik Stohn jedoch kein Hindernis, so erklärte er fix die Woche darauf zur Vorlesewoche. „Es wäre schade gewesen, auf den Besuch der Kindertagesstätten und Schulen verzichten zu müssen. Außerdem ergibt sich für mich auch eine gute Gelegenheit, die Einrichtungen kennenzulernen und über etwaige Probleme zu sprechen.“ Am Ende der Woche besuchte er sieben verschiedene Einrichtungen in den fünf Gemeinden seines Wahlkreises und las vor neugierigen Kindern unter anderen die Geschichte „Bei der Feuerwehr wir der Kaffee kalt“ vor. „Bei dieser Geschichte wird spielerisch die Bedeutung der Feuerwehr erklärt und auf Gefahren in der Winterzeit hingewiesen“, erklärt Erik Stohn seine Auswahl des Buches. Zu Stohns Überraschung kürte ihn ein Radiosender zum fleißigsten Vorleser unter den Landtagsabgeordneten.

Erik Stohn und Wolfgang Roick zum Demografiebericht: Wir halten das Land zusammen

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Potsdam. Die Landesregierung hat heute die Bevölkerungsprognose 2014 bis 2040 vorgestellt. Im Jahr 2040 werden danach nur noch 2,167 Mio. Menschen im Land Brandenburg leben. Dazu erklären der Sprecher der SPD-Landtagsfraktion für den demografischen Wandel, Erik Stohn, und der Vorsitzende der Enquete-Kommission „Zukunft der ländlichen Regionen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels“, der SPD-Abgeordnete Wolfgang Roick:

„Der stetige Bevölkerungsrückgang bestätigt sich auch im aktuellen Demografie-Bericht. Zwar bleibt die Bevölkerung bis 2022 auf etwa heutigem Niveau, doch schrumpft sie dann allmählich und ab 2030 stark. Zwei Entwicklungen sind besonders bemerkenswert: Während im Berliner Umland die Einwohnerzahl bis etwa 2026 um sechs Prozent wächst und danach weitgehend stabil bleibt, schrumpft die Bevölkerung im anderen Teil des Landes um mehr als ein Fünftel. Damit wird bis 2040 fast die Hälfte der Bevölkerung auf gerademal zehn Prozent der Landesfläche leben. Ebenso fällt die Entwicklung der Altersstruktur auf: Im Jahr 2040 werden 800.000 Brandenburgerinnen und Brandenburger älter als 65 Jahre sein und damit 37 Prozent der Gesamtbevölkerung stellen. Dieser Trend gilt abgeschwächt auch bei einer deutlich verstärkten Zuwanderung infolge der Flüchtlingsaufnahme.“

„Die Aufgabe der Zukunft ist klar: Unsere Politik muss noch mehr darauf abzielen, dass Land zusammenzuhalten. Darum geht es auch in der Enquetekommission zur Zukunft der ländlichen Regionen, die der Landtag eingesetzt hat. Wir müssen einen Ausgleich zwischen den Regionen in Brandenburg und den Altersgruppen organisieren. Die in die Wege geleitete Verwaltungsstrukturreform wird eine wichtige Voraussetzung schaffen, um den Zusammenhalt im Land auch in Zukunft sicherzustellen.“